CD070 OmegAAA

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Sieht knapp aus, aber ist eigentlich nicht so knapp: Ein Asteroid ist zwischen Erde und Mond durchgeflogen. Wir reden ein wenig über frühere Asteroiden-Vorbeiflüge und was hätte passieren können, wäre dieser auf der Erde eingeschlagen. Außerdem besprechen wir einige neue Raketenkonzepte namens OmegA von der ULA und Callisto, ein landbarer Booster von DLR und CNES. Am Schluss haben wir auch ein Interview für euch mit Tristan Bassingthwaighte, der 1 Jahr in einem Mars-Habitat auf Hawaii gewohnt hat.

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Shownotes:

4 Comments

  1. Florian

    @Asteroid
    Da gab es vor einiger Zeit ein paar schöne Videos vom guten altem Scott Manley zu dem Thema, z.B.
    https://www.youtube.com/watch?v=BKKg4lZ_o-Y
    (Ein Plot mit entdeckten Asteroiden, er hat auch einmal glaube ich irgendwelche Asteroidenjäger besucht, allerdings kann ich leider nicht mehr das passende Video dazu finden). Auch den Klassiker aller Abwehrmethoden im Sinne von großer Explosion hat er auch mal aus einem Interessanten Blickwinkel beleuchtet.

    https://www.youtube.com/watch?v=aCjrYPc-4nE&index=134&list=PLYu7z3I8tdEn2m_lLL3Vn7BDwkvMLo_hl

    und es gibt auch die B612 Foundation, welche sich das Ziel gesetzt hat die Erde vor Asteroideneinschlägen zu schützen, zwar leider nur eine kleine NGO, aber zumindest ein Anfang.
    https://b612foundation.org/

    @RemoveDEBRIS
    Da kommt “leider” mal wieder die langweilige Sicherheit in der Raumfahrt ins Spiel, natürlich möchte man den schlimmsten Fall vermeiden und am Ende noch mehr Weltraumschrott produzieren, deswegen macht es schon Sinn, das Ziel fest mit dem Satelliten zu verbinden.
    (Ich hätte bei dem SAFFIRE Experiment auch lieber ein Video gesehen wie der gesammte Innenraum des Cygnusfracher in Flammen steht als ein kleines kontrolliertes Experiment ^^ ) https://www.nasa.gov/saffire

    @Tess und Keppler
    Da hätte der Frank vielleicht nochmal in einem Nebensatz erklären können, dass der Treibstoff für die Kepplermission nicht primär dazu dient den Satellit stillzuhalten, dafür sind ja schließlich die Gyroscope, und seit der K2 Mission auch der Sonnenwind, da. Sondern man benötigt den Treibstoff um die Gyroscope “abzubremsen”, da diese nur ein gewisses maximales Drehmoment aufnehmen können (Man wird sich erst im Weltraum bewusst wie schwierig einem manche physikalische Erhaltungssätze das leben machen können). Ein gewisser Teil des Treibstoffes wird natürlich für Ausrichtemanöver benötigt. Und natürlich muss man sich auch hier wieder einige Treibstoffreserven offen lassen um den Keppler auch in einen angemessenen Friedhoforbit zu verfrachten, die Lagrangepunkte sind schließlich begrenzt und sehr beliebt. 🙂

    @Interview
    Wow, das war wirklich unglaublich interessant, und man bekommt, sobald der Herr Bassingthwaighte anfängt zu reden, ein Gefühl, welche Art an Sympathie und Persönlichkeit ein Mensch für so eine anstrengende “Marsmission” mitbringen muss. Gerne mehr solcher Interviews, das muss ja nicht immer eine extra Folge werden, ihr könnt gerne auch öfters so kleine Interviews an die Folge hinten “rankleben”

    Der Kommentar ist wohl etwas länger geworden ^^

    • Florian

      Und als Nachtrag, in Europa sollte wirklich keine, wie der Christopher gesagt hat, “Deutsche kauft nicht bei SpaceX” Mentalität entstehen lassen. Wenn die Ariane bei der Preis/Leistung nicht mithalten kann, dann sollte man diese nicht künstlich am Leben erhalten sondern man muss wirklich schauen, ob man nicht einige Reformen durchsetzen MUSS um überhaupt noch eine Konkurrenz darstellen zu können. Ja, die ESA und Arianespace ist voll über gespickt mit unsinnigen politischen Entscheidungen, aber wenn diese nur dafür Sorgen, dass das gesamte Projekt der europäischen Trägerrakete nicht mehr Tragfähig ist muss man einfach anfangen umzudenken. Das ist einfach das selbe Trauerspiel wie mit der SLS.

  2. Adrian

    Hallo zusammen,
    ich bin neulich mit einer Kollegin in eine Diskussion über Drohnen zur planetaren Erkundung geraten. Der Hintergrund war folgender:
    Die meisten Missionen, die auf der Oberfläche stattfinden werden per Rover durchgeführt und die bleiben ab und an hängen oder müssen extreme Umwege fahren um zu einem Ziel zu kommen. Auf dem Mars z.B. wäre ja eine gewisse Atmosphäre vorhanden.
    Ich habe mal damit argumentiert, dass die Atmosphäre wahrscheinlich so dünn ist, dass das Verhältnis von Auftrieb zu aufgebrachter Energie sehr schlecht ist und Drohnen auch hier auf der Erde schon recht viel Energie schlucken um ein paar Minuten in der Luft zu sein.
    Stimmen meine Vermutungen oder gibt es andere Gründe warum es das nicht gibt? Oder noch ein anderer Gedanke: Gibt es das/ist das geplant und ich weiss nichts davon?

    Besten Dank für eure Einschätzung und viele Grüße aus Freiburg
    Adrian

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