5 Comments

  1. Eike

    Ich hör jetzt seit ein paar Folgen euren Podcast, und finde ihn inhaltlich unheimlich interessant. Ich habe vorher nicht gedacht, dass es doch soviele Neuigkeiten im Bereich Raumfahrt gibt.
    Was mich aber im Vergleich zu anderen Podcasts, die ich höre, stört: Es ziiiieeeht sich immer so unglaublich. Ich habe das Gefühl, dass ihr 2 Stunden braucht für Inhalte, die woanders in 1 bis maximal 1,5 Stunden abgefrühstückt würden. Ich höre halt viele andere Podcasts, die Radiobeiträge sind (Deutschlandfunk z. B.), wo man merkt dass die einfach ihre Vorgabe haben (19 Minuten) und zack, das muss sitzen, und wird entsprechend geschnitten. Bei euch habe ich das Gefühl, es zieht sich wie Gummi, und ich habe die letzten 10 Minuten nur Small Talk, “äähhh”, und das klappern von Tastaturen gehört, weil spontan noch was recherchiert werden musste.
    Also wirklich, inhaltlich richtig interessant, aber gleichzeitig bekomme ich das Gefühl von verschwendeter Lebenszeit, wenn z. B. bei dieser Ausgabe gegen Ende noch spontan besprochen wird, wann der nächste Podcast aufgenommen werden soll: Die Diskussion will ich nicht hören. Punkt. Das bespricht man vorher, oder schneidet die Diskussion nachher raus, und teilt das dem Hörer dann am Ende schlicht mit. Fertig.
    So, genug gemeckert. Musste mal raus.

    • Frank Wunderlich-Pfeiffer

      Mit der Diskussion der nächsten Folge hast du absolut recht. Sowas wird in Zukunft rausgeschnitten.

      Was den Rest angeht: Es ist schwierig. Wir sind nicht der Deutschlandfunk. Dort werden die Sendungen teilweise vorher geskriptet und in jedem Fall hinterher penibel geschnitten – und dann als Podcast veröffentlicht. Das sind mehrere volle Arbeitstage an Aufwand und die Leute werden dafür auch bezahlt. So ein 20 Minuten Beitrag (“Standardbeitrag mit erhöhtem Aufwand” – das die zweite von vier Stufen, die vierte hat den höchsten Aufwand) kostet nach Tarifvertrag mal eben 750 Euro:

      http://rundfunk.verdi.de/++file++554b2f24ba949b05ff0000da/download/Honorar-Rahmen%202014.pdf

      Der Countdown Podcast ist ein reines Hobbyprojekt und in dem Rahmen ist das leider nicht zu leisten. Sonst würde jede Ausgabe rund 2000-3000 Euro kosten und uns beide fast in Vollzeit auslasten.

      Das heißt natürlich nicht, dass wir uns die Kritik nicht zu Herzen nehmen. Überhaupt sind wir dankbar für jede Rückmeldung und wir überlegen auch, wie wir die Sendung besser machen und vielleicht die Themen etwas straffen können. Aber straffe Beiträge wie im Deutschlandradio werden wohl nie dabei heraus kommen können, zum dafür notwendigen Aufwand fehlen uns schlicht die Mittel.

      • Bitte bleibt so wie Ihr seid und klingt nicht nach durchproduziertem 20-Minuten Limit-Beitrag in irgendeinem (zugegebenermaßen guten Deutschlandfunk) Radio. Da hab ich immer das Gefühl, dass die interessanten Details (im Podcast auch Abschweifung genannt) auf der Strecke bleiben.
        Weiter so!
        Armin

      • Eike

        Ich hab die Deutschlandfunk-Reportagen jetzt nur mal als Beispiel genannt, wie man es richtig kurz und knackig macht. Es gibt bei mir noch genug Podcasts im Podcatcher, wo auch Private dran sitzen, und auch mal abgeschwiffen wird. Mit dem Exkurs in Battlestar Galactica und SF-Westernanime hatte ich auch kein Problem, da wurden eher Kindheitserinnerungen geweckt. 🙂 Und an die Podcasts vom “Plauschangriff” (mal bei den Rocketbeans unter rocketbeans.tv suchen) kommt ihr auch noch nicht ran. Die Star Trek-Reihe soll wohl drei Folgen mit ca. acht Stunden Laufzeit gehabt haben…
        Ich kenne aber auch einige private Podcasts (privat in dem Sinne, dass mit Patreon da inzwischen auch ganz gut Geld fließt), wo der Podcast dann auch noch geschnitten und um Pausen/Leerlauf verkürzt wird. Das wird auch bei den Hobbyprojekten dann einfach gemacht. Stay Forever würde mir da einfallen, ein Spielepodcast wo man über alte Spiele redet, die wenigstens der eine der beiden dann auch tatsächlich noch mal anspielt/recherchiert.
        Das sind eben so Dinge, die weggehen von diesem reinen Livemitschnitt ohne jegliches Schneiden, das euer Podcast aktuell fast zu sein scheint.

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