2 Comments

  1. Bernd

    Ich habe mich bei der Raketen-Erklärung etwas gewundert, dass ihr so getan habt, als würde man beim Raketen-Antrieb einfach Gewicht nach hinten rauswerfen. Und dass ihr den chemischen Aspekt der Verbrennung des Treibstoffs überhaupt nicht erwähnt habt. Das ist ja nicht so, dass man da einfach nur Lego-Klötze unten raus schmeißt, sondern in der Verbrennung steckt doch auch ein großer Teil der Energie, die man zum Antrieb benötigt.

    • Frank Wunderlich-Pfeiffer

      Das hat den guten Grund, dass es verdammt viele Möglichkeiten gibt, Masse hinten aus einer Rakete heraus zu schmeißen. Ein Düsentriebwerk das einen Brennstoff mit einem Oxidator verbrennt ist natürlich die bekannteste.

      Aber eine Pressluftflasche bei der man das Ventil öffnet, tut das gleiche. Und wenn man ein simples, zuverlässiges Triebwerk braucht, das nicht viel tun muss, dann nimmt man genau das. (Ok, man nimmt keine Pressluft, sondern reinen Stickstoff.)

      Oder man füllt eine Kammer mit ein wenig Gas, in der Kammer hat man zwei Elektroden, man erzeugt eine starke Spannung und es entsteht ein Blitz. Der Blitz heizt das Gas auf und das ganze Funktioniert wie jedes Raketentriebwerk, ganz ohne Chemie. Es ist ein simples Plasmatriebwerk, braucht extem viel Strom, aber wurde schon in den 50er entwickelt, wenn nicht noch eher.

      Und so weiter und so fort. Deswegen habe ich die Diskussion auf den Aspekt reduziert. Der Rest kommt dann nach und nach in den nächsten Folgen.

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